Klassische Venenoperation

Die klassische Operation der Vene gründet sich auf dem Unterbinden der Mündung der  Oberflächenvene in die Tiefvene sei es in der Leistengegend oder unter dem Knie, auf dem nachfolgenden Einführen der Sonde in die beschädigte Vene, Umfassen der Vene von der Sonde und dem endgültigen Ausziehen der Vene aus dem Körper (Stripping). Nach dem Stripping werden auch die unter der Haut liegenden Venen entfernt. Dieser Eingriff ist der grundlegende operative Prinzip für die Behandlung der Venen, der seit Jahren im Einsatz ist. Wenn er den Regeln gerecht durchgeführt wird, wird er den Patienten auf eine kürzere oder auf eine längere Zeit der Beschwerden befreien. 
 
Nachteile der Venenoperation nach der  klassischen Methode  

- ein grundlegender Nachteil der Venenoperation nach der klassischen Methode ist eine verlängerte Verheilungszeit (ungefähr 3 Wochen, obwohl das für jeden Patienten individuell sein dürfte). Darüber hinaus sendet die übrig gebliebene Vene nach der Entfernung eines Venenteils chemische Signale für die Bildung neuer Vene (Neuvaskularisation). Als Folge solcher Prozesse sind (in einem Zeitraum von 10 Jahren) 60% der rückfallenden Krampfadern zu erwähnen, die man nicht mehr klassisch, sondern nach einer modernen Methode zu heilen hat;
- der Eingriff ist wegen des Vorgehens, wo man die Vene aus dem Bein "reißt", schmerzhaft, die postoperative Heilung ist erschwert und verlängert. Das operative Trauma ist relativ groß, darüber hinaus kommt es zu den ungewollten Beschädigungen des umliegenden Gewebes und der begleitenden Nervenstrukturen;
- der unzufriedenstellende ästhetische Effekt zählt auch zu den großen Mängeln dieser Methode. Narben und Unterhautblutungen sind an der Eingriffsstelle sichtbar;
- häufige Rückfälle sind auch ein Nachteil dieser operativen Methode;
- die klassische Venenoperation unternimmt man meistens unter voller oder unter spinaler Betäubung.


Klassische Venenoperation – mögliche Komplikationen 

Als Komplikationen, die bei der Anwendung dieser klassischen Methode der Behandlung von Krampfadern antreten können, seien aufgequollene Beine wegen der verletzten Lymphdrüsen, Narben, ästhetische Probleme sowie schlechtes Reagieren auf die volle oder die lokale Betäubung erwähnt.

Aus all diesen Gründen ersetzt man das Stripping in den letzten Jahren mit neuen, modernen operativen Behandlungsmethoden, bei welchen das Risiko auf die unerwünschten Erscheinungen kleiner ist, die fast schmerzlos sind, wo keine Narben hinterlassen werden und die Verheilungzeit kürzer und die Arbeitsfähigkeit momentan möglich ist. Es sind Methoden wie die Operation der Venen mit radiofrequenten Wellen, Operation mit Laser und die neueste und zugleich die beste – die Operation mit Wasserdampf.

Das Stripping selbst wurde im Laufe der Zeit einigen Modifizierungen unterzogen, so kann man z. B. heute mit wesentlich weniger Verletzungen des umliegenden Gewebes (atraumatisches Stripping, PIN Stripping) oder unter lokaler Betäubung die Vene operieren.

Unsere Erfahrungen bei der Arbeit an VMA (Militär-medizinische Akademie) und in unserer Poliklinik bezeugen, dass die modernen Heilungsmethoden zuverlässigere Ergebnisse liefern und an einer Vielzahl von Patienten angewendet werden können. An dieser Stelle sei die Operation der Venen mit Wasserdampf erwähnt, deren operativen Verfahren wir mit den ersten in Europa angenommen haben und die wir als die ersten und einzigen in der Region anwenden. 

 

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